Gedichte zum nachdenken
Die Schriften "alter" Dichter, paßen heute genauso gut in
unsere Gesellschaft wie bereits zu ihren Lebzeiten.
Früher wie heute, waren Gedichte und Gesänge das Sprachrohr der
Bevölkerung, über das den Mißständen in der Gesellschaft,
der Regierung, der Wirtschaft und dem allgemeinen Unmut Ausdruck verliehen
wurde.
Oft war es das einzigste Mittel, da daß bilden von Organisationen und
Gruppierungen die diese Mißstände öffentlich ansprachen, verboten
und verfolgt wurde.
Diese Gedichte und Gesänge fanden trotz Verbote schnelle Verbreitung,
durch geheime Stammtische und Liederabende. Von dort gelangen sie in die ganze
Familie.
Diese Verbote stärkten die Bürger in ihrem handeln, aber schwächten
sie nicht wie es sich die "Machthaber" erhofften. Solch Verbote
zeigten, daß die "Machthaber" Angst davor hatten, da sich
etwas ändern könnte.
Die folgenden Gedichte und Texte sollen einen kleinen Anstoß zum nachdenken geben über...
...das politisch linke und gewaltbereite, hassdurchzogene "Anständige"...
Narren haben die merkwürdige
Eigenschaft, die Fehler anderer zu entdecken
und die eigenen zu vergessen.
Cicero, römischer Staatsmann
Wenn
Männer dort schweigen, wo sie protestieren sollten, sündigen sie
und werden zu Feiglingen.
Ella Wheeler Wilcox
Wer
Unrecht duldet, ohne sich dagegen zu wehren, macht sich mitschuldig!
Mahatma Gandhi
Schaue vorwärts, nicht zurück, neuer Mut ist Lebensglück!
Johann Gottfried Herder
...wirklich Anständige
Man kann nicht jeden
Tag etwas Großes tun, aber gewiß etwas Gutes.
Friedrich Schleiermacher
Les grandes pensées viennent du cur.
Die großen Gedanken kommen aus dem Herzen.
Marquis de Vauvenargues
Dein Müssen und dein Mögen, die stehn sich oft entgegen;
Du tust am besten, wenn du tust, nicht was du magst, nein was du mußt.
Friedrich Wilhelm Weber
Schon jetzt, schon in der Wiege, sieht man die künftigen Siege!
Gustav Falke
Was man nicht aufgibt, hat man nie verloren.
Friedrich v. Schiller
Ein
Kampfplatz ist die Welt; das Kränzlein und die Kron' trägt keiner,
der nicht kämpft mit Ruhm und Ehr' davon.
Angelus Silesius
Stoßen
können sie, fällen können sie nicht. Schlagen können sie,
zwingen können sie nicht. Martern können sie, ausrotten können
sie nicht. Verbrennen, ertränken und aufhängen können sie;
zum Schweigen bringen das können sie nicht.
Dr. Martin Luther
Lieber
geh ich mit meinen eigenen Ideen unter,
als daß ich mit den Ideen meiner Feinde lebe.
Jean-Marie Le Pen, französischer Politiker
Als jung und stark wir waren, hatten wir nichts erfahren: Als
wir ein Wissen gewonnen, war uns're beste Kraft zeronnen.
Emanuel Geibel
Wenn dich die Lästerzunge sticht, so laß dir dies
zum Troste sagen: Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die
Wespen nagen.
Gottfried August Bürger
...die Presse...
Bevor du weißt,
ob's Brot ist oder Stein,
beiß' nicht hinein!
Paul Heyse
Se
non è vero, è molto ben trovato.
Wenn es nicht stimmt, so ist es gut erfunden.
Giordano Bruno
Es
gibt nur eine Sittlichkeit, und das ist die Wahrheit. Es gibt nur ein Verbrechen,
und das ist die Lüge.
Friedrich Schiller
...die Regierung und "Gerechtigkeit"...
Niemand schafft größeres
Unrecht als der,
der es in Form des Rechtes begeht.
Platon, griechischer Philosoph
Eine
entartete Justiz ist nur eine große Räuberbande.
Cicero, römischer Staatsmann
Die
Wahrheit:
Wer die Wahrheit verschweigt, ist ein Feigling. Wer die Wahrheit verbietet,
der kann sie nur fürchten. Wer die Wahrheit fürchtet, der muß
sich hinter ganz dicken Lügen verschanzt haben. Wer sich gar vor der
Wahrheit verletzt fühlt, gesteht damit ein, welch' schlechtes Gewissen
er hat.
Alexander Hoyer
Wenn
die Anständigen sich nicht um die Politik kümmern,
braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Politik unanständig wird.
Günther Schwab